1960 geboren und in der Leopoldstadt aufgewachsen bin ich gelernte Sozialarbeiterin und Religionslehrerin. Meine Jugendzeit war geprägt vom “wind of change” der 80er Jahre und inspiriert von Geist und Aufbruchstimmung der Basisgemeinden Lateinamerikas. So habe ich früh meine christliche Heimat in der Pfarre Schwechat gefunden und dort mit einem kleinen Team eine sozialpädagogische Kinder- und Jugendwohngemeinschaft gegründet (KIWOZI-Kinderwohnheim Zirkelweg), in der benachteiligte Kinder und Jugendliche ein neues Zuhause gefunden haben und immer noch finden.
In Brasilien, auf Entwicklungshelfer/innen-Einsatz mit dem ÖED (jetzt HORIZONT3000), dann schon mit Mann und Kind, waren auch Basisgemeinden und soziale Bewegungen unser Gegenüber. Gemeinsam als “Volk Gottes auf dem Weg” haben wir versucht Leben und Glauben mit den Menschen im Nordosten Brasiliens zu teilen. Mit einer klaren Option für die Geschundenen, Vergessenen, Ausgeschlossenen haben wir nach der Methode “sehen-urteilen-handeln" Ungerechtigkeiten und Armutsursachen gemeinsam identifiziert und Lösungswege gesucht.
Ermutigung zur Hoffnung, Wachsein und Hinhören wo der Schuh drückt, Veränderungen hin zu einem guten, erfüllten Leben für alle erstreiten, waren auch in meiner langjährigen Tätigkeit bei der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar Leitmotive meines Handelns als Projektreferentin für Lateinamerika (mit Fokus auf Brasilien).
Jetzt in Pension, freue ich mich auf eine neue Aufgabe mit Basisbezug und Weltreichweite im Welthaus Wien. Zeichen setzen, den Schrei der Ausgeschlossenen und der Umwelt hörbar machen, Begegnungen und Dialog ermöglichen, Präsenz zeigen für das, was gerade ansteht und Veränderungen erstreiten, sind mir große Anliegen.
Die Hoffnung hat zwei schöne Töchter. Sie heißen Wut und Mut. Wut lehrt uns die Dinge nicht so zu akzeptieren, wie sie sind; Mut sie zu verändern (nach Augustinus)
Cristina Lanmüller-Romero
geb. 1965, verheiratet, 2 Töchter
Ausbildung: Sozialarbeiterin. Diplomierte Erwachsenenbildnerin und Gruppenprozessbegleiterin.
Berufserfahrung: Seit November 2024 Mitarbeit im Welthaus Wien mit dem Schwerpunkt „Begegnung mit Gästen“ und Vernetzung. Davor war ich in der Katholischen Frauenbewegungengagiert, bei den Wiener Jugendzentren im Mädchen Projekt „Radita“ und der Beratungsstelle LEFÖ.
Ehrenamtlich:
Seit meiner Jugend engagiere ich mich in verschiedenen Frauenorganisationen und Frauengruppen.
In der katholischen Frauenbewegung arbeitete ich ehrenamtlich seit 1996 und im Welthaus seit 2006.
Menschenrechte, Demokratie und das Engagement für eine gerechtere Welt und für ein gutes Leben für alle, ist für mich sehr wichtig! Die Arbeit im Welthaus ermöglicht mir Menschen zu treffen, die bereit sind, sich für diese Ziele einzusetzen und gemeinsam neue Strategien zu entwickeln, um diese Ziele zu erreichen.
Silvia Schreyer-Richtarz
Ausbildung: Studium der Europäische Ethnologie und Soziologie in Wien und Berlin. Diplomierte Erwachsenenbildnerin & Videojournalistin.
Freiwilliges Ökologisches Jahr und Pädagogische Assistentin im Bildungshaus St. Arbogast (inhaltliche Schwerpunkte, die mir bis heute am Herzen liegen: Eine Welt – globales Lernen, Nachhaltigkeit und Gender).
2004 bis 2007 Freiwilligeneinsatz mit „Jesuit Mission Volunteers“ im Amazonasgebiet im Dreiländereck Brasilien-Kolumbien-Peru.
Seit 2009 Mitarbeit im Welthaus der Kath. Aktion Wien. Aktuelle Schwerpunkte: Finanzen, Newsletter, Assistenz bei der Koordination der Initiative „FairWandeln“.
Die Arbeit im Welthaus ist mir sehr wichtig, weil ich mich hier für die Themen, die mir wesentlich erscheinen, einsetzen kann, mit interessanten Menschen zu tun habe und mich im Team sehr gut aufgehoben fühle.
Teresa Voboril
In St. Michael (Pfarre St. Othmar, Mödling) war ich als Kind und Jugendliche als Ministrantin, Sternsingerin, Jungschargruppenleiterin und Ministrantengruppenleiterin tätig.
Studiert habe ich Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der FH Eisenstadt und Internationale Entwicklung an der Uni Wien. Passenderweise bin ich nun im „Welthaus“ tätig mit einem Schwerpunkt auf Fairwandeln-Klimakonferenzen sowie im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Presse für die Katholische Aktion der Erzdiözese Wien.
Ich bin in Mödling zu Hause und dort auch engagiert in der Lokalpolitik tätig. Meine Arbeitsweise: Miteinander sprechen, diskutieren und Entscheidungen treffen, miteinander arbeiten, voneinander lernen, sich engagieren, gestalten und Spaß haben, leben und Mensch sein.
Ich komme aus einer großen, bunten Familie und bin selbst Mutter von vier großartigen (mittlerweile teilweise erwachsenen) Kindern. Vielleicht habe ich deshalb ein Faible für einen Ausspruch meiner Namenspatronin Teresa von Avila, einer tatkräftigen Kirchenlehrerin und Mystikerin sowie Schutzpatronin der Schachspieler:innen, der da lautet: „Gott ist auch mitten unter den Kochtöpfen“.