Gesellschaft

KirchenvertreterInnen fordern energisch Klimaschutz

Die Initiative "Religions for Future" führte die Klimastreik-Demonstration in Wien an
 

Ein Jahr nach dem bislang größten weltweiten Klimastreik im September 2019 hatte die Initiative "Fridays for Future" für den 25. September 2020 neuerlich zu einer globalen Großdemonstration aufgerufen. In Österreich kam unter anderem die interreligiöse Gruppierung "Religions for Future" diesem Aufruf nach. In Wien trafen sich die rund 6000 Demonstrierenden an drei verschiedenen Treffpunkten, um dann in verschiedenen Routen zum Schwarzenbergplatz zu marschieren, wo es eine Abschlusskundgebung gab.      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch unter den teilnehmenden VertreterInnen der verschiedenen Gliederungen und Plattformen der Katholischen Aktion reichte die Palette von den Jugendorganisationen wie Katholische Jungschar, Katholische Jugend, Katholische Hochschuljugend bis zu den grösseren Erwachsenenorganisationen wie Katholische Frauenbewegung und Katholische Männerbewegung...

 

Katholische, Evangelische und Orthodoxe Christen, aber auch Moslems und Vertreter anderer Religionen – von Generalvikar Nikolaus Krasa, Weihbischof Stephan Turnovszky, Bischofsvikar Gerwin Komma SJ, Pastoralamtsleiter Markus Beranek, dem Präsidenten der Katholischen Aktion Walter Rijs, KA-Generalsekretär Christoph Watz, Umweltbüroleiter Markus Gerhartinger, dem lutherischen Superintendenten Matthias Geist, dem evangelisch-reformierten Landessuperintendenten Thomas Hennefeld, dem evangelisch-methodistischen Superintendenten Stefan Schröckenfuchs, der Wiener evangelischen Umweltbeauftragten Andrea Kampelmühler, bis zur Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs, Magdalena Holztrattner – zahlreiche VertreterInnen der Kirchen in Österreich wiesen im Rahmen des weltweiten Klimastreiks am Freitag, 25. September 2020 auf die Dringlichkeit von Maßnahmen zum Klimaschutz hin und demonstierten trotz nassen Wetters dafür.

 

Der Wiener Jugendbischof Stephan Turnovszky beteiligte sich an der Demonstration, "weil mir der Schutz des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis zum Ende, also auch des Lebens zukünftiger Generationen, ein einziges ganzheitliches Anliegen ist".

 

Der Bischofsvikar für die Ordensgemeinschaften Gerwin Komma SJ erinnerte an die Anregung des heiligen Ordensgründers Ignatius, beim Tagesrückblick für all das Gute zu danken, das Gott täglich schenke: "Wie sollte da Mutter Erde nicht vorkommen?!" Er liebe die Natur, der schon vieles angetan worden sei. "Pflegen wir, was uns geschenkt ist für alle!", appellierte Komma.

 

Kathpress, Franz Vock

 

Siehe auch https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/86442.html

 

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Fotos: (c) Erzdiözese Wien/ Stephan Schönlaub

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