Berichte

Mit Gottes Geist die Welt mitgestalten

Pastoralamtsleiter Markus Beranek bei der Schienenwallfahrt am Sonntagberg

 

„Der Geist Gottes schenkt uns Lebensraum. Es geht darum, die Leidenschaft Jesu für die Menschen weiter zu tragen, im Rahmen unserer Möglichkeiten die Welt zu gestalten“, sagte Pastoralamtsleiter Markus Beranek bei der Schienenwallfahrt von Laa an der Thaya zum Sonntagberg in der Wallfahrtsbasilika am 26. September 2020, an der auf Einladung des Umweltbüros der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien und des Referates für Bahn und Post trotz Nässe und Corona 64 Personen im Sonderzug teilnahmen.

Traut euch zu mit seiner Kraft diese Welt ein kleines Stück zu gestalten

„Die Menschen haben mit Corona die Richtung verloren, das nimmt Lebensfreude, führt zu Erfahrungen der Enge, wo Lebensraum verloren geht“, sagte Beranek. „Jesus traut uns zu, dass wir seine Jünger sind. Fürchte dich nicht, lass dich anschauen, lass dich nicht klein machen; Ich bin bei Dir. Er traut dir zu dass du wachsen und Dich weiter entwickeln kannst. Siehe ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Er geht mit uns“, bekräftigte Beranek.

 

„Nimm Verantwortung für Dein Leben, für die Schöpfung; Nimm Verantwortung, wo Du einen Beitrag geben kannst. Jeder kann einen Beitrag leisten. Was ist der kleine Schritt wo ich etwas beitragen kann“, fragte Beranek. „Das ist entlastend. Trau dir zu, dass du einen kleinen Beitrag geben kannst, wodurch die ganze Welt heiler wird. Traut euch zu mit seiner Kraft diese Welt ein kleines Stück zu gestalten“, schloss Beranek.

 

Von Nieselregen bis zum Sonnenschein mit Freude und Dankbarkeit

Schon auf der Hinfahrt unterhielten sich die jungen und älteren BesucherInnen aus den verschiedenen Pfarren des Weinviertels und der Stadt Wien angeregt. Jugendliche aus der Pfarre Obersdorf brachten aus dem Buffetwagen Getränke, Brote oder Kuchen. Den Aufstieg zur Basilika bewältigte der Großteil zu Fuß durch den Wald bei Nieselregen, wobei beim Steinernen Kreuz eine kurze Andacht erfolgte. Personen mit Gehproblemen wurden mit dem Autobus auf den Sonntagberg gebracht. Nach einem stärkenden Mahl im wärmenden Gasthaus Lagler besuchten viele die Schatzkammer oder genossen die herrliche Natur mit ihrer Weitsicht auf die umliegenden Berge, ehe in der Basilika der Schöpfer gelobt und gepriesen wurde. Der Wallfahrtsseelsorger freute sich über den Besuch aus der Nachbardiözese und bedankte sich bei den Wallfahrern.

 

Der Abstieg erfolgte bei trockenem Wetter über Wiesen mit Schafen, Pferden und Rindern, wobei die Sonne immer kräftigere Lebenszeichen von sich gab. Vor dem Bahnhof in Rosenau wurden noch die Litanei für die herrliche Schöpfung miteinander gebetet. Diakon Herbert Schaufler, der in dieser Gegend aufgewachsen ist, lobte die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Auf der Rückfahrt wurden die Gewinner der Tombola-Lose mit wertvollen Umweltpreisen beschenkt. Der Hauptpreis war eine Regio-Sonderzugfahrt für zwei Personen zum Melker Advent. Mit großer Freude und Dankbarkeit ging diese Schienenwallfahrt zu Ende, wobei sich alle sehr angeregt bis zu ihrem Ausstiegsbahnhof unterhielten.

 

Franz Vock

 

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