01 Oct
Beginn:
01.10.2020, 18.00 Uhr
Ort:
Die Veranstaltung findet ONLINE statt
Veranstalter:
Frauenforum Gänserndorf, Kath. Frauenbewegung
ONLINE-Veranstaltung: Frauen und Corona:

Welche Sozialpolitik braucht es, um Rückschritte auf dem Weg zur Gleichberechtigung der Geschlechter zu verhindern?

Frauen sind von der Ausgestaltung des Sozialstaates in besonderem Maße abhängig. Im Schnitt verdienen Frauen um ein Drittel weniger als Männer, es lastet der weitaus größte Teil der privaten Sorgearbeit – ob Kinderbetreuung oder Pflege älterer Angehöriger – auf ihnen, mehr als 90 Prozent aller Alleinerziehenden sind Frauen. Frauen profitieren in geringerem Maße von vom Erwerbseinkommen abhängigen Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Notstandshilfe oder Pension, sie brauchen und nutzen weit stärker als Männer die öffentliche Infrastruktur – ob Betreuungsangebote in Kindergärten und Schulen, ambulante Pflegedienste, Leistungen im Gesundheitswesen… Die Corona-Pandemie hat diese Realitäten wie unter einem Vergrößerungsglas sichtbar gemacht. Dringender als zuvor gilt es, den Blick zu schärfen für
Wirkmechanismen gegenwärtiger sozialstaatlicher Regelungen:

  • Was macht es mit Frauen, wenn im Sozialstaat gekürzt wird?
  • Was, wenn Leistungen eingeschränkt werden oder gar ausfallen?
  • Was bedeuten Kürzungen bei der Mindestsicherung?
  • Was bringt das neu eingeführte verpflichtende Pensionssplitting?
  • Wie kann unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit gegengesteuert werden?
  • Was braucht es für einen geschlechtergerechten starken Sozialstaat?

Diese und mehr Fragen und Themen diskutieren an diesem Abend mit Ihnen:
 

Manuela Wade
Mitglied der Arbeitsgruppe „Frauen und Armut“ in der Österreichischen Armutskonferenz
 

Brigitte Theissl
feministische Journalistin und Erwachsenenbildnerin mit Fokus auf Gender und Soziales
 

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen findet die Veranstaltung im digitalen Raum
per zoom-Konferenz statt.

 

Wenn Sie teilnehmen wollen, schicken Sie bitte Ihre email-Adresse an brigittefeigl@gmx.at, sie wird Sie dann per Antwort-email zur Konferenz einladen. Bitte halten Sie sich ab 17.45 Uhr an Ihrem PC bereit. Fragen können Sie mit Brigitte Feigl auch telefonisch klären: Tel.0699/12018904.

 

Gefördert von der Gesellschaft für politische Bildung.

Katholischen Aktion
Erzdiözese Wien

Stephansplatz 6/5
1010 Wien

Tel. +43 1 51552-3312
Fax: 01/ 51552-3143
katholische.aktion@edw.or.at
Darstellung: