25 Sep
Beginn:
25.09.2020, 17.30 Uhr
Ende:
25.09.2020, 20.30 Uhr
Ort:
Restituta-Saal, Stephpansplatz 6/ Stg.1/ DG, 1010 Wien
Veranstalter:
Referat für Weltkriche und Entwicklungszusammenarbeit
Impulstreffen Weltkirche

Initiativen - Hintergründe - Impulse für Ihr Engagement

Reihe „Lerngemeinschaft Weltkirche“:

"Gemeinsam lachen, gemeinsam weinen, gemeinsam beten!" – wie weltkirchliche Partnerschaft Lebenswelten in Südindien und Wien eint

 

mit Peter Schönhuber, Pfarrgemeinderat in der Pfarre zur Frohen Botschaft und Gründungsmitglied von VANAKKAM - Verein für soziale Entwicklung in Südindien

 

Reihe „Weltkirche in Wien“:

Solidarische Ökonomie im Benin – wie Wirtschaft dem Leben dient

 

mit Nestor Dochamou, Diözesanpriester aus der Diözese Porto-Novo im Süd-Benin, Seelsorger der französischsprachigen afrikanischen Gemeinde in Wien

 

Anmeldung bis 17.9.2020 unter weltkirche@edw.or.at

 

Details zum Programm:

 

"Gemeinsam lachen, gemeinsam weinen, gemeinsam beten!"

 

Seit 2017 sind vier Pfarren im 4. und 5.Gemeindebezirk in Wien eine „Pfarre in mehreren Gemeinden“. Zum Start ihres gemeinsamen Weges als „Pfarre zur Frohen Botschaft“ haben die Gemeinden beschlossen, eine schon seit 2014 bestehende Beziehung der Pfarrgemeinde St. Thekla zur Vidiyalgemeinschaft im südindischen Tamil Nadu zu einem gemeinsamen Partnerschaftsprojekt zu machen. 

 

Seither stehen sie in engem Kontakt mit ihren indischen Partnern und "teilen Freud und Leid" - auch über digitale Medien wie Whatsapp und Skype. „Unsere starke, tragkräftige christliche Basis eint unsere so extrem verschiedenen Lebenswelten in Südindien und in Österreich.“ Diese Gemeinsamkeit bringen die Gemeinden in verbindenden Aktionen zum Ausdruck, etwa in einer Live-Gottesdienst-Schaltung zwischen Wien und Vellakulam.  Zwischenmenschliche Kontakte und unmittelbares Mithelfen in Projekteinsätzen vor Ort sind genauso Bestandteil der partnerschaftlichen Beziehung wie das geschwisterliche solidarische Teilen von materiellen Mitteln.

 

Peter Schönhuber wird das Selbstverständnis der weltkirchlichen Partnerschaft und deren vielfältigen Ausdrucksformen anhand von Beispielen aus den letzten Jahren illustrieren.  

 

Solidarische Ökonomie im Benin

 

Benin, ein kleines westafrikanisches Land mit einer Bevölkerung von zirka 11 Millionen Einwohnern, ist eine der stabilsten Demokratien in Afrika und gleichzeitig eines der ärmsten Länder der Welt: Ein Drittel aller Beniner lebt unter der Armutsgrenze, zwei Drittel arbeiten in der Landwirtschaft.

 

Inmitten dieser Realität gewinnt die solidarische Ökonomie als Alternative immer mehr an Bedeutung. Menschen können trotz Armut wirtschaftlich erfolgreich sein, wenn sie sich solidarisch verhalten. Beim solidarischen Wirtschaften soll der Widerspruch zwischen Konkurrenz und Kooperation ebenso aufgelöst werden wie Gegensätze durch Eigentum und hierarchische Organisationsstrukturen.  Solidarisches Wirtschaften umfasst ein breites Spektrum an alternativen Ansätzen, eine zentrale Organisationsform ist die Kooperative bzw. Genossenschaft.  Die größere Perspektive Solidarischen Wirtschaftens ist, Wirtschaft und Gesellschaft sozial-ökologisch zu transformieren.

 

Nestor Dochamou – er beschäftigt sich im Rahmen seiner Dissertation in Sozialethik an der Universität Wien mit der Solidarischen Ökonomie – gibt Einblicke in das Wesen dieser Wirtschaftsform und stellt konkrete Beispiele aus dem Benin vor.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung hier

Katholischen Aktion
Erzdiözese Wien

Stephansplatz 6/5
1010 Wien

Tel. +43 1 51552-3312
Fax: 01/ 51552-3143
katholische.aktion@edw.or.at
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