Gesellschaft

Klimaschutz: KA unterstützt "#FridaysForFuture"

VertreterInnen der Katholische Aktion, KHJ, KJ, KJS, KAB, kfb, Welthaus… sind bei Klimakundgebungen aktiv dabei.

In über 3000 Städten in fast 150 Ländern streiken und demonstrieren v.a. junge Leute – großteils wöchentlich – bei den FridaysForFuture FÜR EINE MUTIGE KLIMAPOLITIK.

 

Am Freitag, 27.9. 2019 findet der 3. Weltweite Klimastreik statt. https://www.earth-strike.com/

 

Unser Schwerpunkt ist die Forderung nach einer öko-sozialen Steuerreform, die von den christlichen Kirchen schon 2003 im ökumenischen Sozialwort eingemahnt wurde. (LINK ZU BROSCHÜRE)

 

Wir favorisieren das Steuer-Modell von Global2000, (LINK ZU KAÖ KURZKONZEPT pdf) das keine neue Steuerbelastung vorsieht. Zwar werden C02-Emissionen (Sprit, Gas, Heizöl, …) höher besteuert, aber ein „Ökobonus für alle“ (je Kind 125,-, pro Erw. 250,-/Jahr) bringt soziale Ausgewogenheit. Steuerliche Lenkung soll ökologisches Handeln und umweltfreundliche Investitionen fördern.

 

Nähere Information dazu (mit Durchrechnung von Beispiel-Haushalten) finden Sie in dieser Power-Point-Präsentation.

 

Ein erläuterndes Video zur Öko-sozialen Steuerreform gibts bei den Links unten mit Beiträgen von Josef Pumberger (KAÖ), Johannes Wahlmüller von Global 2000 und Katharina Rogenhofer ((ab Min. 47 zum Klimavolksbegehren):

https://youtu.be/ZeewieBqF0s - Video Ökosoziale Steuerreform

oder

https://vimeo.com/344636058  Video Ökosoziale Steuerreform


Hier können Sie unsere Forderung über eine Petition an Land und Bund unterstützen.

 

3 Volksbegehren zum Klimaschutz: 2 x auf EU-Ebene, 1x in Österreich!

Das Klimavolksbegehren wurde präsentiert: Unterschreiben kann man es erst nach der NR-Wahl. Wie man es jetzt schon (regional) unterstützen kann, finden Sie hier https://klimavolksbegehren.at.

Bis Mai 2020 laufen auch zwei Europäischen Bürgerinitiativen (EBI):  

EBIs brauchen innerhalb eines Jahres eine Million Unterstützungen aus mind. sieben EU Staaten. Die EU-Kommission muss dann entscheiden, ob sie der Aufforderung nachkommen will oder nicht, muss ihre Entscheidung aber in jedem Fall begründen.

 

 

Wir waren beim 2. Weltweite Klimastreik im Mai und bei weiteren FridaysForFuture – Demonstrationen.

 

Am 18.5. wurde mit der Klimaschutz-Demo in Wiener Neustadt ein generationenübergreifendes buntes Zeichen gesetzt. U.a. sorgte der erste “Sing for the Climate”-Flashmob in Österreich für positive Stimmung bei dem über 300 Menschen gemeinsam „Do it now“ (Bella Ciao) gesungen haben. (Link zum fb-Video mit der Rede von KJ-Vorsitzender Magdalena Bachleitner und Informationen zur KJ-Kampagne www.callforchange.at ab Minute 15:30 im Video). Nähere Infos: https://klima.wienerneustadt.org/startseite/

 

Die Wiener Neustädter Initiative Pfarrgemeinde FairWandeln (Erlöserkirche, Familienkirche Schmuckerau) war stark präsent beim Demonstrationszug. Fahnenträger Roland Zisser, Erlöserkirche in der Menge am Foto © Marcel Billaudet

 

Die „Soziale Verträglichkeit aller Maßnahmen“ zum Klimaschutz war den 30 Veranstaltern der Demonstration ein wichtiges Anliegen. Die KA machte mit KAB, KJ, KJS auf die Forderung nach einer „Ökosozialen Steuerreform mit Ökobonus“ aufmerksam: Eine 250,- Euro -Direktzahlung pro Jahr an jede Bürgerin und jeden Bürger soll vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen spürbar entlasten. Gleichzeitig werden jene Energieformen höher besteuert, die für die Erhitzung des Weltklimas verantwortlich sind.

 

Nähere Informationen zur Ökosozialen Steuerreform hier.

 

Link zum ORF-Beitrag: hier.

 

Am Foto: Watz, Bachleitner. © Marcel Billaudet

 

fairwandeln steuerreform 250 euro. © Evelyn Hödl, KA-Welthaus

 

Christoph Watz (im Bild, 3.von rechts): Christoph Watz, KA-Generalsekretär der ED Wien "Ich finde die Forderungen von #fridaysforfuture sehr gut auf den Punkt gebracht. Es werden - genau wie es Papst Franziskus in der Umwelt-Enzyklika Laudato si fordert – Ökologie, soziale Gerechtigkeit und globale Verantwortung verknüpft!“

 

Forderungen von #fridaysforfuture:

  1. Schnelle, weitreichende und beispiellose Maßnahmen der Umweltschutzpolitik im Einklang mit dem 1,5°C-Ziel und globaler Klimagerechtigkeit.
  2. Eine klare und angemessene Kommunikation mit der Bevölkerung zur Dringlichkeit der Lage der Klimakrise seitens der Regierung.
  3. Einen ambitionierten Plan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und Ende der Finanzierung derselbigen. Dazu gehören auch eine öko-soziale Steuerreform und das Aussetzen von Subventionen und Steuerbegünstigungen für alle fossilen Brennstoffe.
  4. Die Bereitstellung von angemessenen Finanzmitteln für weniger industrialisierte Länder, um weltweit den Umstieg auf erneuerbare Energien und nachhaltige Strukturen zu beschleunigen.
  5. Verkehrskonzepte für Städte und Umland, die Menschen, Radverkehr und öffentliche Verkehrsmittel in den Mittelpunkt stellen. Umweltfreundliche Mobilität und saubere, lebenswerte Städte sollen für alle Menschen zur Realität werden.
  6. Den Stopp fossiler Großprojekte, wie der geplanten 3. Piste am Flughafen Wien-Schwechat und des geplanten Lobau-Tunnels. Stattdessen finanzielle Förderungen und Ausbau von Bahnstrecken, Nachtzügen, dichtere Intervalle sowie frühere und spätere Verbindungen im Personenverkehr.
  7. Ein klares Bekenntnis zu sozialer Gerechtigkeit und umfassende Unterstützung jener Menschen, die durch nötige strukturelle Veränderungen Umschulungen, neue Arbeitsplätze oder finanzielle Unterstützung benötigen. Niemand darf zurückgelassen werden!

Links:

 

Katholischen Aktion
Erzdiözese Wien

Stephansplatz 6/5
1010 Wien

Tel. +43 1 51552-3312
Fax: 01/ 51552-3143
katholische.aktion@edw.or.at
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