Mittwoch 13. Dezember 2017
Gesellschaft

Acht „FairWandeln“-Pfarren sind ein Vorbild für die Erzdiözese

Generalvikar Krasa zeichnete Pilotpfarren aus. Ob umweltfreundliche Teelichter oder Flüchtlingsarbeit: Acht Pfarren setzen die Enzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus konkret um.

 

 Foto: Philipp Kuhlmann

 

„Das Projekt ´Pfarrgemeinde FairWandeln´ bietet vielfältige Möglichkeiten, um die Papst-Enzyklika ´Laudato Si´ auf der Pfarrebene praktisch umzusetzen“, sagte Generalvikar Nikolaus Krasa über die ersten Erfahrungen des gliederungsübergreifenden Projekts der KA der Erzdiözese Wien, das vom Welthaus organisiert wird.

 

Acht Pilotpfarren wurden am 24. Februar in Wien ausgezeichnet:

  • Die Weinviertler Pfarre Großebersdorf und die Göllersbachpfarren, die den sogenannten „Franziskusgarten“ gestalten.
  • Im Süd-Vikariat die Erlöserkirche und Familienkirche in Wiener Neustadt, sowie die Pfarre St.-Josef/Baden, die drei Wasserspeicher in der Partnerpfarre Luduga in Tansania errichtete.
  • Die vier Wiener Pfarren Gersthof, Hütteldorf, Erlöserkirche Endresstraße und der Entwicklungsraum Baumgarten-Oberbaumgarten, der das Projekt Mülltrennung und –recycling startete.

„Mich freut besonders, dass es den Pfarren der Pilotphase gelungen ist, über die Pfarrgrenzen hinaus zu schauen: z. B. zu Vereinen oder zu Menschen, die noch weniger Kontakt zur Kirche hatten, und auch zu benachbarten Pfarren im Entwicklungsraum. Das entspricht einem zentralen Anliegen unseres Diözesanen Entwicklungsprozesses APG 2.1“, führt Krasa näher aus. So sei etwa die umweltfreundliche „Nacht der 1000 Lichter“ der Pfarre Gersthof (Dekanat Wien 18) ein Beispiel für „missionarisches Handeln“.

 

Unter dem Motto „gemeinsam öko-fair-sozial gerechter werden“ startete das Welthaus KA-Wien diese Initiative in Kooperation mit 17 Organisationen aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Entwicklungspolitik. Mit fachlicher Unterstützung führen die Pfarren in ihrem Umfeld verschiedenste Projekte durch. „Es ist spannend zu sehen, was in diesem Jahr entstanden ist und wächst“, zieht auch Evelyn Hödl, eine Teilnehmerin aus der Pfarre St. Josef/Baden, ein durchwegs positives Resümee. Besonders profitieren sie durch Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung der Projekte und durch den Austausch mit anderen Pfarren. Nach dem feierlichen Abschluss der Pilotphase, hofft Generalvikar Krasa, „dass die Erfahrungen der Pilotphase gut an andere Pfarren weitergegeben werden können“.

 

 

Für Interessierte gibt es einen Workshop zu Pfarrgemeinde FairWandeln
am Sa. 20. Mai im Rahmen der Veranstaltung:


ENCUENTRO – Plattform Weltkirche 2017 - Spiritualität und Solidarität in der Weltkirche
9.30 – 16.30 Uhr | Don Bosco Haus, St. Veit-Gasse 25, 1130 Wien

 

ReferentInnen:

  • Paul M. Zulehner – Pastoraltheologe, Religionssoziologe
  • Saju George SJ – der „tanzende Jesuit“ aus Indien
  • Welthaus-Workshop Pfarrgemeinde FairWandeln
  • v.a.m.

Highlights aus den Pilotpfarren (pdf-Download)

Fotogalerie von der Präsentation

Mehr Infos unter www.fairwandeln.at

 

 

Katholischen Aktion
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