Berichte

Auszeichnung für Theodor Quendler

Kardinal Schönborn überreichte das Ritterkreuz des päpstlichen Silvesterordens für Wirken in der Katholischen Aktion und im Katholischen AkademikerInnenverband

 

Mit dem Ritterkreuz des päpstlichen Silvesterordens hat Kardinal Christoph Schönborn Herrn Dipl.-Ing. Theodor Quendler auf Antrag des Forum Zeit und Glaube/Katholischer AkademikerInnenverband der ED Wien (KAV) am 22. Juni 2018 im Festsaal des Erzbischöflichen Palais für seine zahlreichen Verdienste ausgezeichnet.

Wirkte im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils

 

Quendler, dem der Einsatz für eine offene, menschenfreundliche katholische Kirche im Sinne des Vaticanum II und damit das Zusammenwirken und die ungeteilte Verantwortung von Priestern und Laien immer wichtig war, begann seine Ehrenamtliche Tätigkeit als Vorsitzender der KHJÖ 1966-1967, Vorsitzender der KJ Gurk-Klagenfurt 1968-1970, Vorsitzender der AKJÖ 1970-1972. Von 1970-1973 war er Mitglied des KAÖ Präsidiums. Seit den 1970er Jahren ist Quendler durch zahlreiche Funktionsperioden hindurch Mitglied des KAV-Präsidiums der ED Wien. Gleichzeitig war er auch mehrere Perioden Mitglied des Vikariatsvorstandes der Katholischen Aktion im Vikariat Wien Stadt.

 

Darüber hinaus war Quendler seit den 1980er Jahren in verschiedenen Funktionen Mitglied des KAVÖ-Präsidiums. Durch mehrere Perioden als Vizepräsident zugleich Kontaktperson zu Pax Romana ICMICA (The International Catholic Movement für Intellectual and Cultural Affairs), war er in der Vorbereitung und Durchführung des Weltkongresses in Wien 2012 gemeinsam mit Annemarie Weinzettl engagiert.

 

Quendler war das Wecken und Wahrnehmen der Verantwortung in Gesellschaft und Politik immer wichtig, wirkt seit 1984 er als Obmann des Vereins der Freunde der Katholischen Hochschulgemeinde Wien und ist seit 2006 Mitglied der Kurie 5 des Katholischen Laienrates Österreichs (KLRÖ), von 2009-2012 deren Vorsitzender und zugleich KLRÖ-Vizepräsident, war von 2012-2017 Präsident des KLRÖ.

 

Gleichzeitig ist Theo Quendler Mitglied des Pfarrgemeinderates und des Vermögensrates im Entwicklungsraum Gerasdorf bei Wien, Seyring und Süßenbrunn mit den Filialkirchen Kapellerfeld und Oberlisse. In Gerasdorf ist er auch als Mesner und Lektor.

 

Quendler wurde in Mettersdorf/Kärnten 1937 als Sohn einer Bauernfamilie geboren, ist mit seiner Frau Geertruida verheiratet und Vater von 1 Tochter und 2 Söhnen. Er arbeitete zunächst im landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern, absolvierte die HBLA Raumberg und studierte anschließend an der Universität für Bodenkultur die Fachrichtung Landwirtschaft. Beruflich begann Quendler als Vertragslehrer an der Ackerbauschule Kucherhof/Klagenfurt, wurde Referent für  Land- und Forstwirtschaft und ländliche Entwicklung am Österr. Institut für Raumplanung (ÖIR) von 1969 -2000 und arbeitete als Fachreferent  der Österr. Vereinigung für Agrarwissenschaftliche Forschung von 2000 – 2003 (bis zur Pensionierung).

 

Außerdem war er  von 1985-2015 Universitätslektor am Institut für Landschaftsplanung und Gartenkunst der TU Wien auf dem Fachgebiet Land- und Forstwirtschaft in der Raumplanung. Zahlreiche Studien und Fachpublikationen aber auch Förderungspreise dokumentieren sein Wirken.

 

Franz Vock

 

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