observer 02/2016
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AUSGABE 02 / 2016


 

Werte Interessierte,

 

Ich hoffe, Sie hatten einen guten Übergang ins neue Kalenderjahr, für das ich Ihnen noch einmal Alles Gute wünsche.
Für diese ersten Tage wieder einige breit gestreute Nachlesetipps.

 

Mit den besten Grüßen

Richard Richter


POLITIK UND GESELLSCHAFT DES NORDENS


Europas Zerreißprobe

Flüchtlingskrise, Brexit-Abstimmung, der Konflikt mit Polen: Nie war das Ende der EU so realistisch wie heute. Greifbar wird das in Brüssel – wo bald jeder gegen jeden kämpfen könnte. [FAZ]

 

Ein deutscher Dschihadist packt aus

Nils D. war Teil des sogenannten Sturmtrupps, der Abteilung innere Sicherheit des Islamischen Staats. In rund 40 Vernehmungen hat D. ausgepackt über die Deutschen im Dschihad. D. sagt, er sei auf Empfehlung seines Cousins zum sogenannten Sturmtrupp des IS gekommen. Deutsche Ermittler nennen sie inoffiziell die "Gestapo des IS". [SZ]

 

Das Ende der Lebenslüge

Wie schauen Philosophen auf die Flüchtlingskrise? Erstaunlich realistisch. Die Zeit der Illusionen sei vorbei, sagt Wolfram Eilenberger. Die Deutschen müssten sich endlich erwachsen mit Migration auseinandersetzen. [Spiegel]

 

OECD: Nicht Sozialhilfe zieht Flüchtlinge an

Um die Zahl der Flüchtlinge zu begrenzen, wird in Österreich darüber diskutiert, die Mindestsicherung für anerkannte Asylwerber zu senken. Aber würde das etwas bewirken? Die OECD zweifelt daran stark - derstandard.at/2000029016405/OECD-Nicht-Sozialhilfe-zieht-die-Fluechtlinge-an. [Standard]

 

Kollektive Ohnmacht

Stephen Holmes, US-Professor für Verfassungsrecht, über "illiberale Demokratie", Poltikverdrossenheit, Putinismus und Orbán. [Wiener Zeitung]

 



AUS DEM SÜDEN UND OSTEN

 


Muslime:Tausendundeine Nacht

Scheinbar unversöhnlich stehen sich vom Nahen Osten bis nach Zentralasien Sunniten und Schiiten gegenüber, angeblich seit Jahrtausenden sind Araber und Perser einander in Feindschaft verbunden. Was ist dran an den vielen Erzählungen? [FAZ]

 

Arabellion:Was vom Frühling übrig blieb

Vor fünf Jahren ging eine Welle der Revolutionen durch die arabische Welt. Von Tunesien aus begann der Umbruch. Unser großer Überblick: 17 Länder und wie es um sie steht. [Zeit]

 

Arabische Domplatte

Vor gut 100 Jahren war das Leben in großen arabischen Städten viel liberaler und progressiver als heute. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg eine massive Landflucht einsetzte. Seitdem bestimmen ländliche Werte und ehrfurchtsvolle Gläubigkeit den Alltag. [FAZ]

 

Ein Land vor der Zerreißprobe

In manchen Städten des Libanons gibt es fast so viele Flüchtlinge wie Einheimische. Noch gelingt es dem Land, ein Übergreifen des Kriegs aus Syrien zu verhindern. Wie lange? [FAZ]

 

Der geplatzte Traum vom Wohlstand in Brasilien

Brasiliens Boom ist vorbei, wohl auf längere Sicht. Die Wirtschaft verfällt, Millionen droht die Armut. Und die Politik scheint gelähmt. [Standard]

 

Brasiliens Umweltrechnung

In weiten Teilen Brasiliens ist das Wasser knapp. Gleichzeitig haben heftige Regenfälle zu schweren Überflutungen geführt. Die Umwelt präsentiert dem Land die Rechnung für Sünden der Vergangenheit. [FAZ]

  




HORIZONTE UND HINTERGRÜNDE

 


Diktatur der Algorithmen?

Softwareprogramme helfen immer häufiger bei Entscheidungen. Doch lässt sich Politik auf eine Matrix reduzieren? [Wiener Zeitung]

 

Pentagon-Gelder: Ethik als Prozess

An österreichischen Universitäten wird der Ruf nach Ethik und Transparenz in der Forschungsförderung lauter. [Wiener Zeitung]

 

"Der klassische Güterhandel ist ein Auslaufmodell"

Lange haben Ökonomen die Globalisierung gefeiert. Jetzt kommen ihnen Zweifel. Die Digitalisierung sei in ihren positiven Szenarien gar nicht berücksichtigt gewesen, sagt Wirtschaftswissenschaftler Thomas Straubhaar. [Spiegel]

 

Die Welt von gestern

Im 19. Jahrhundert ließ die Industrialisierung der Verkehrsmittel die Migration erstmals zu einem Massenphänomen werden. In jener Epoche nahm auch das moderne Migrationsregime seinen Anfang. [FAZ]

 

Es war einmal in Amerika

"Sie waren kommunistische Inseln in einem Meer des sich rapide entwickelnden Industriekapitalismus": So beschreibt der Soziologe Rudolf Stumberger die utopischen Kommunen des 19. Jahrhunderts in den USA in einem jüngst erschienenen Buch. [ORF]

 

Alfred Brendel: "Ich bin nie ein Optimist gewesen"

Der Pianist und Schriftsteller feiert am Dienstag seinen 85. Geburtstag. Ein Gespräch über das Glück, zeitgerecht Schluss zu machen, Pessimismus, Wunderkinder und nachlassende Hörkräfte. [Standard

 

Wer zweifelt, tötet noch nicht.

Zu Thomas Schmidinger kommen Jugendliche, die in den Dschihad reisen wollen. Er versucht, sie aufzuhalten. [Homepage]

 

"Man kann seine Kinder auch einfach nur genießen"

Der dänische Familientherapeut Jesper Juul rät Eltern zu mehr Gelassenheit in der Erziehung und zu einem Umgang auf Augenhöhe. [SZ]

  

Erziehungswissenschafter: "Die Schüler lernen so Unaufmerksamkeit"

Malte Brinkmann über perverse Effekte der Steuerung in Schulen, "Wilde" in Büchern und Diskurspolizei im Uni-Hörsaal. [Standard]

 


 

Dieser Pressebeobachter ist ein Service von sozialwortTV ( "Europa und der Stier" / "andererseits" auf okto) für Vielbeschäftigte, die am verknüpfenden Verstehen des Zeitgeschehens interessiert sind. Er macht auf Meldungen aufmerksam, die über die bloße Tagesaktualität hinaus Relevanz haben.

 

 

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Richard Richter (Projektleiter)

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