Dienstag 21. November 2017

Walter Rijs

11. Dez 2015

Flüchlinge: Obergrenze, Schlussstrich lässt das....

von Walter Rijs am 11. Dezember 2015, 12:02 Uhr

eine Lösung – wenigstens in der Ferne spüren, vermuten? Ist dann endlich Schluss mit all dem Durcheinander. ?!

 

.... lässt das eine Lösung – wenigstens in der Ferne spüren, vermuten. Ist dann endlich Schluss mit all dem Durcheinander. Irgendwie könnte man  das ja auch delegieren?!

Millionen Flüchtlinge, bald eine Million in Deutschland und 100 000 in Österreich, das schaffen wir gerade noch, jetzt müssen wir verschnaufen. Auch anlässlich des Klimagipfels in Paris haben wir das Bedürfnis einen Strich zu ziehen, zwei Grad Erderwärmung, dann muss Schluss sein.

Das sind unübersichtliche Berge an Problemen, es ist unklar was diese in sich bergen und das macht uns Angst. Angst lähmt und macht uns unfähig zu handeln –„AUS“ wir können nicht mehr!

 

Aber wo bleibt die Hoffnung, die wir berechtigt aus unserem Glauben an Christus haben dürfen? Auch auf Wunder - die ohne uns geschehen - dürfen wir nicht erwarten. Was wir tun können und sollen, damit Wunder geschehen können, kann im Teilen liegen! Die Probleme nicht als ganzen Berg erdrückend wahrnehmen, sondern Teil für Teil auseinander bringen, trennen. Jeder Einzelne kann dann einen überschaubaren Teil übernehmen und tragen.

 

Das wird bei der Flüchtlingsproblematik vielleicht ein Besuch sein, oder ein Essen zubereiten bis hin zur Freizeitgestaltung mit Kindern, aber auch mit Erwachsenen. Ähnlich verhält es sich mit der Umwelt. Ohne Stress und je nach den gegeben Ressourcen werden viele kleine Aktivitäten wachsen und Zeichen sichtbar, welche andere Menschen wieder zu vielen kleinen Aktivitäten motivieren usw.

 

Sibylle Hamann schreibt in der Presse: „Es besteht ein Unterschied, ob ich existiere oder nicht; ich kann tatsächlich etwas beeinflussen: Diese Erfahrung ist immens wichtig. Kaum lässt man sich darauf ein, wird die Linie dessen, was machbar ist – ohne Stress, ohne Überforderung, ohne nennenswerte Einbuße an Lebensqualität -, schon viel deutlicher sichtbar. Und siehe da: Meine Obergrenze ist ja viel weiter entfernt, als ich eigentlich gedacht habe.“  Ähnliches vermutet Hamann in der Frage der Klimaerwärmung und fragt, ob da in Paris wer ist, der uns endlich konkrete, bewältigbare  Aufgaben zeigt und überträgt.

 

Christen sollten sich nach Ansicht des emeritierten Wiener Weihbischofs Dr. Helmut Krätzl, Gefahren erhobenen Hauptes stellen und auch gegenüber Völkermorden oder Terrorgefahr Zuversicht und Mut zeigen: "Nicht weil wir blauäugig sind, sondern weil wir an große Zusammenhänge denken, an einen Gott glauben, der am Anfang und am Ende alles Geschehen steht und weil wir in Jesus Christus auch den Weg gelernt haben, mit Hass und Terror umzugehen", erklärte der Bischof am vergangenen Sonntag bei der Barbara-Feier der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und der OMV in Matzen.

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